17.06.2012

Great Barrier Reef

Am Great Barrier Riff kommt man nicht vorbei wenn man an der Küste entlang fährt.
Das 2300 km lange Riff zieht sich ab Bundaberg bis nach Papua Neuguinea und ist das einzige „Lebewesen“ das man vom Weltraum aus sehen kann. Es gehört zu den sieben Naturweltwundern der Erde.
Ab da ist es auch mit dem Wellenreiten vorbei. Am Riff brechen sich die großen Wellen sodass am Strand keine großen Dinger mehr ankommen.
Wir haben uns entschieden dieses Wunder zu besuchen und ab Airlie Beach eine Tour gebucht.

Mit einem großen Boot wird man ca. 70 km weit auf das offene Meer gefahren. Die Betreiber haben dann an einer Stelle ein Ponton befestigt. Von dieser schwimmenden Insel kann man baden, schnorcheln, Hubschrauberrundflüge, Glasboottouren oder einfach nur einen Tauchgang machen.

Wir haben uns zu einem Tauchgang entschieden welcher uns für ca. 20 Minuten in bis zu 12 Meter tiefe Stellen am Riff führte.

Kaum ist man im Wasser (23Grad) nimmt man die vielen Fische und farbigen Korallen in allen erdenklichen Formen wahr.
Es dauert auch nicht lange, da erscheint „Wanda“. Ein Napoleon-Lippenfisch. Die Tauchlehrer haben schon angekündigt dass dieser riesige Fisch auftauchen wird, kaum sind Taucher im Wasser.
Der ca. 1,5 Meter lange und 40cm hoher Fisch mit einem mega Maul, so kommt er auf einen zu und will gestreichelt werden. Irre!

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Der Tauchgang geht dann immer weiter über die farbenfrohen Gebilde aus Korallen und die sich darin tummelnden Fische.
Läßt sich schwer in Worte fassen.

Wichtig ist nur: Korallen sind keine Pflanzen! Korallen sind Tiere!

War ein tolles Erlebnis!

Von Brisbane aus schlägeln wir uns mit dem Camper die Küste Richtung Cairns hinauf.
Der direkte Weg wären ca. 1800km. Wäre aber langweilig. Entlang der Küste finden sich wunderschöne Flecken, teils Orte, teils Kilometer lange Strände.

Das Wetter und auch die Temperatur steigen, je weiter wir Richtung Cairns kommen. Strand und Sonne pur in den letzten Tagen. Und das im Winter!

Am Ende einer Landzunge steckt die „Town of 1770“ wo – wann auch sonst – eine Flotte britischer Seeleute landete.

Der Campingplatz liegt inmitten von Bäumen, gerade mal 900m vom Strand entfernt. Nachts eine wunderbare Ruhe. Absolute Stille!

Der Strand ist zu dieser Jahreszeit menschenleer. Im 5km entfernten Agnes Waters tummeln sich ein paar Surfer in den Wellen, sonst nur vereinzelte Strandwanderer.

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Nach zwei Tagen an diesem Strand machen wir uns schon wieder auf und folgen dem Highway A1 immer weiter.

Nächstes Ziel: Yeppoon, ein Küstenort an der Capricorn Coast

Cheers Miro

12.06.2012

Juzzie Smith

Mal einer ganz andere Art von Musik, für diese Gegend und den Urlaub durchaus passend:

Juzzie Smith

Vielleicht kann man das ja noch sonst wo finden. Amazon, iTunes?

„Taking Time Out“ – tolles chilliges Album für die Autofahrt! 😉

Cheers

5.06.2012

Brisbane

Warum auch immer… Brisbane hat uns besser gefallen als Sydney.
Der Brisbane River schlängelt sich durch die Stadt, der Botanische Garten ist ein netter grüner Rückzugsort und die „Yellow Taxis“ sind garnicht yellow sondern orange.

In der Stadt findet man an verschiedenen Punkten kostenfreies WLAN von der Stadt. Sehr vorbildlich. 100MB hat man frei und die eine oder andere Seite darf man nicht aufrufen.

Sitzt man im Park auf dem Rasen und genießet die Sonne, wird man zur Mittagszeit und am frühen Abend etwas erleben, das es so in Deutschland nicht gibt. Aus allem Ecken strömen die Brisbaner in den Park um in ihrer Mittagspause Sport zu treiben:
– Joggen
– Boxtraining
– Football
– Yoga
– Workout

Hat man es nach einem anstrengenden Touriprogramm dann nach Hause vor den Fernseher geschafft, taucht doch tatsächlich eine ALDI Werbung auf. Ham sich die Aldi-Brüder doch glatt in Australien breit gemacht Aldi AU
Im Laden selbst findet man den einen oder anderen Artikel aus Deutschland wieder, sie legen aber sehr viel Wert darauf Produkte aus Australien zu verkaufen. Sehr witzig und zu allem kommt hinzu… sehr günstig.

In der Stadt selbst sind große Teile absolut rauchfrei. Alles ist schön sauber und sehr relaxt.

Weiß man mal nicht mehr weiter, stehen hier und da Menschen mit einem „i“-Schild und helfen dir weiter. In der Touristeninfo bekommt man freundliche Auskünfte und kann ggf. Touren buchen.

Sehr zu empfehlen ist, etwas ausserhalb von Brisbane, der Australia Zoo von Legende „Steve Irwin“. Wer schonmal einen Koala knuddeln wollte oder mit einem Känguru chillen will, ist hier gut aufgehoben!

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Cheers Miro

Kings Canyon und die Wilderness Lodge

Miles, Rowen und der Rest der Truppe hat sich schon Sorgen gemacht. Besucher die bei Dunkelheit noch nicht in der Lodge angekommen sind bedeuten in der Regel nichts Gutes. Outback und Dunkelheit, da fahren die Einheimischen nur im Notfall.

Die Truppe nimmt uns freudig in Empfang, auch weil wir die einzigen Gäste in dieser Nacht sein werden. Miles bringt das Gepäck ins Zelt. Ich bin ja kein Fan von zelten, und schon garnicht im Outback, der Heimat von allerlei Ungetier was kreucht und fleucht. Aber diese Zelte bieten, wie schon von unserem Reise Dealer angekündigt, jeden Komfort den man sich in der Wildnis vorstellen kann.

Großes Zelt mit Doppelbett, Terrasse und extra Bad mit Dusche und Badewanne. Total abgefahren.

Ico der Koch bereitet in der Küche das Essen zu. Am Lagerfeuer mit Bier warten wir zusammen mit Miles und Rowen auf den ersten der drei Gänge. Keine Ahnung was es alles gab, aber das Känguru und das Beef waren der absolute Hammer!

Nach einer kurzen, sehr kalten Nacht, geht es um 6:15 Uhr mit dem Jeep an den Eingang des Kings Canyon. Totale Dunkelheit mit Sternenklarem Himmel. Keine störenden Lichter oder verschmutzte Atmosphäre, einfach nur ein klarer Blick auf die Sterne. Mit Rowen wandern wir in den Canyon mit dem Ziel: Garden of Eden. Wer hätte gedacht diesen hier zu finden. :-)

Der Kings Canyon ist eine tiefe Schlucht und bietet dem Besucher spektakuläre Blicke, macht er sich auf einen der ausgewiesenen Wanderwege. Wir entschieden uns für den Kings Canyon Rim Walk. Ein Rundweg über 6 km. Atemberaubende Ausblicke entlang dem Schluchtenrand bei bestem Wetter führen uns schließlich zum Garden of Eden. Weit und breit das einzig dauerhaft gefüllte Wasserloch in der Gegend. Eine richtige Oase die den Tieren bei der sommerlichen Hitze einen kühlen Drink spendiert.
Kommt es doch mal zu einem stärkeren Regen, sammelt sich hier das Wasser und schießt in einem riesigen Wasserfall in den Canyon.

Kings Canyon

Mit den tollen Eindrücken von dieser Wanderung machen wir uns mit dem Jeep auf Richtung Uluru.

Noch ein paar Worte zur Kings Canyon Wilderness Lodge.

Die Lodge verfügt über zehn Zelte mit Klimaanlage und eigenem Bad mit Dusche. Wasser kommt aus 150m Tiefe, Strom von Solarzellen und Dieselgenerator. Internetz und Handyempfang gibt’s net. Warum auch? :-) In der Nähe befindet sich eine Landebahn für die Royal Flying Doctors die auch bei Nacht angeflogen werden kann.

Drei Tage Zeit für das Outback, sportlich!

Alice Springs ist der Ausgangsort für die meisten Outback-Touristen. Die ursprüngliche Telegraphen-Repeater-Station hat mittlerweile einen eigenen Flughafen und nen Bahnhof.
Im Supermarkt gibt es alles was das Herz begehrt.
Irrer Gedanke wenn man bedenkt das die „Zivilisation“ viele hundert Kilometer entfernt ist.

Mit einem Allradjeep soll es Richtung Kings Canyon gehen. Eine sportliche Herausforderung, wenn die Dame in der Touristeninfo die Augenbrauen hochzieht und meint, man solle sich beeilen. Das Outback bei Nacht befahren, das sagen uns auch die Einheimischen, ist keine gute Idee!

Laufen doch zu viele Tiere auf den Strassen herum die man anfahren könnte. Kängurus, Pferde, Kamele und Esel… Moment – Kamele? Um es vorweg zu nehmen, ja. Wir haben bisher mehr Kamele als Kängurus gesehen. Die Tiere steuern in den Abendstunden die Straßen an um die Restwärme des Asphalts zu schnorren. Denn im Winter kann es hier draußen schon mal unter null Grad werden.

Von Alice Springs geht es also los. Die Strassen sind eigentlich gut. Gut bis zu dem Punkt wenn der rote Sand beginnt.

Wir haben eine Strecke gewählt die ohne Allrad nicht zu Meistern wäre.
Mächtig viel Spaß! Mit 100 Sachen hole ich alles aus dem Padjero heraus.
Wir fliegen über den roten Sand und ziehen eine rote Wolke hinter uns her.

Welch ein Glück beginnt es zu regnen und der Regenbogen kommt zum Vorschein. Ein Phänomen das hier draußen wirklich sehr selten ist.

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Viele hundert Kilometer kommt uns kein Fahrzeug entgegen. Auch das Wildleben scheint sich nicht blicken lassen zu wollen.

Die Sonne geht unter und wir erreichen (wahrscheinlich in Rekordzeit) Kings Canyon und die dort gelegene Wilderness Lodge. (werde darüber extra schreiben)

Vom Kings Canyon ging es am Tag darauf weiter nach Yulara, einem „Ort“ nahe dem berühmten Ayers Rock oder in der Sprache der Eingeborenen Uluru.
Ich habe eine Zeitrafferaufnahme gemacht die zeigt wie die Sonne den Berg färbt. Video

3.06.2012

Uluru Sunset

wirklich sehr beeindruckend und bei bestem Wetter habe ich den Sonnenuntergang am Ayers Rock aufgenommen.

30.05.2012

Sydney

Sydney verabschiedet sich mit einem wirklich tollen Blick auf die Oper und die Harbourbridge.
Der sicher beste Platz hierfür ist nach Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

An der Oper vorbei, läuft man einen kleinen Bogen um die Bucht und kommt direkt an den Platz „Mrs. Macquaries Chair“.
Bis zum idealen Licht bietet es sich an auf der Wiese den vorbeifahrenden Schiffen zuzusehen oder einfach nur chillig in den Himmel zu schauen. :-)


Größere Kartenansicht

Im Anschluss schlendert man durch den Botanischen Garten oder Richtung Circular Quay um einen tollen Blick auf die Skyline zu erhaschen.

in Mannheim wurden vor einiger Zeit alle Überwachungskameras deaktiviert – die gesetzliche Grundlage ist nicht mehr vorhanden. Bedeutet, durch die Kameras gibt es weniger Kriminalität, zu wenig Kriminalität und schwups ist die Grundlage für eine Kamera nicht mehr gegeben.

Is ne Art Jojo-Effekt. Kommt sicher wieder – oder es muss wieder mehr passieren. Schade eigentlich.

In Sydney wird das wohl etwas anders gesehen. Überwachungskameras sind allgegewärtig.

street safely cameras

street safely cameras

Ob man im Aufzug steht oder mit dem Auto auf der Busspur fährt, man wird gefilmt, erfasst. Läuft man mit offenen Augen durch die Gegend fällt das schon krass auf.

Mag man drüber denken was man will, die Masse gibt einem aber schon ein etwas komisches Gefühl.

Sydney Überwachung

Sydney Camera

Big A. is watching you!

Bald mehr auf www.miro.in/australia

klar kann man / sollte man im Urlaub mal das Handy auf die Seite legen. Wer das aber nicht will oder gar die Vorzüge des mobilen Gefährten nicht missen möchte, kann sich in Australien ganz einfach für ein paar EUR eine Prepaid-Karte zulegen und lostelefonieren bzw. surfen.

In Sydney angekommen findet man den gelben Stand von OPTUS direkt in der Ankunfthalle.
Einfach an den Stand gehen, sagen das man eine Prepaid-Karte will und im Internet surfen.
Das nette Standpersonal wird dann den Ausweis verlangen und eine locale Adresse. Hier reicht die Adresse des ersten Hotels.Die Karte wird sofort freigeschaltet und die schreiben die neue Rufnummer gleich auf nen Zettel.

Kommt Mann zu zweit wird auch noch gefragt ob die Begleitung auch eine Karte haben möchte. Kostet nichts und man kann kostenlos untereinander telefonieren. Die zweite Karte muss aber erst aufgeladen werden, sollte sie auch telefonieren wollen. Sonst gehen nur eingehende Anrufe.

ACHTUNG: Das Handy muss frei sein, also ohne Simlock oder Netlock oder sowas in der Richtung.

Eine PIN hat die Karte nicht. Einlegen, einschalten und fertig. Sofort online.

Die 30 AUD kann ich also für alle empfehlen die etwas länger unterwegs sein werden.

Hast du ein Smartphone mit Micro-Sim-Karte, muss man die neue Karte ggf. zuschneiden. Das geht spitze mit der Anleitung auf der folgenden Seite: zuschneiden

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